Homosexuality, Polygamy and One Night Stands

Deutsche Version: Homosexualität, Polygamie und One Night Stands

ONS

Damien from the blog http://gaywest.wordpress.com/ has kindly accepted to comment my last post about homosexuality.
I pointed out that God’s commands are by no means arbitrary and always exist for the sake of the well being of man. That’s why we ought to reject every prohibition which doesn’t contribute to the protection of the person and society but leads to frustration and suffering.
I’ve realized this is the case for commited homosexual relationships and consequently, I am for the abolishment of every political, societal and psychological discrimination against homosexuality in and of itself.
Damien sees himself as a Christian and naturally agrees with me, but would himself extend this reasoning further: one ought also to accept One Night Stands (ONS) and polygamy (which is also called „Polyamory“ in New Speak) since those are not detrimental.
This raises interesting philosophical and theological questions.

What defines what is right and what is wrong?
According to Hedonism, something is good if it maximizes one’s own pleasure and minimizes one’s own pain.
According to Utilitarism, something is good if it maximizes the pleasure of the whole humankind and minimizes the pain of the greatest number of people.
These are undoubtedly two very popular ethical theories in the Western world. However even if one accepts one of them I doubt that ONS and polyamory are beneficial for such goals.

But I reject both theories and think that they lead in quite a few situations to acts which appear to each one of us as devious.
As a Christian, I think that one of the main purposes of life consists of growing in one’s ability to give and receive love. This is also the conviction of many non-theistic worldviews.

And if one accepts this principle, it is obvious that it is much better and healthier to have sex within the frame of a commited relationship than piling up many sexual partners one after the other (ONS).
Polygamy has been many times practiced in the human past and leads to jaleousy and inustices. I don’t doubt that in some cases it can lead to real bonds and affections between the partners but humanly speaking, it seems to be pretty difficult to simultaneously love several partners.

So these were my thoughts on this topic and now I’d be extremely glad to receive the opinion of people from many perspectives.

 

 

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19 thoughts on “Homosexuality, Polygamy and One Night Stands

  1. Kann man im Rahmen eines One Night Stands nicht Liebe geben und bekommen? Wer sagt, dass das nur in festen Beziehungen möglich ist? Jesus hat immer wieder mit Menschen nur einmalig zu tun gehabt und dabei unaufhörlich Liebe gegeben. Natürlich hat es sich dabei nicht um sexuelle Begegnungen gehandelt (wenn wir der Bibel glauben wollen), aber warum sollte dieses Prinzip bei sexuellen Begegnungen nicht genauso gelten?

    • Hallo Damien.
      Es ist mir wohl bewusst, dass man auch bei einem ONS altruistisch die Bedürfnisse des anderen berücksichtigen kann.

      Aber in vielen Fällen handeln Menschen (vor allem Männer) bei solchen Begegnungen sehr egoistisch.

      Man sollte sich nicht fragen, ob Liebe in einer gewissen Situation möglich ist, sondern was AM MEISTEN die Liebe fördert.

      Jeder Mensch muss ganz ehrlich vor Gott (oder der moralischen Ordnung des Universums) sich die Frage stellen und nach der Antwort darauf handeln.

      In meinem Fall als heterosexueller Mann weiss ich, dass ich nie eine Frau, von der ich angezogen werde, als sexuelles Objekt betrachten kann.
      Wenn ich Sex mit ihr habe, werde ich noch stärkere Gefühle für sie entwickeln, und dies wird meinen Wunsch, sie als Person besser kennenzulernen, verstärken.
      Und es ist offensichtlich, dass ein ONS für mich dann sehr frustrierend wäre.

      Liebe Grüsse aus Lothringen.

      • Hallo Marco,
        muss man sich als Christ tatsächlich vor Gott Fragen stellen oder reicht es nicht völlig aus, sich vor den Menschen zu verantworten, die vom eigenen Handeln betroffen sind? Was wäre das für ein Gott, der ein Handeln von Menschen, das einander gut tut und niemandem schadet, verurteilen würde?
        Schöne Grüße
        Damien

  2. Du schreibst, “dass ein der Hauptziele des Lebens darin besteht, in seiner Fähigkeit zu wachsen, Liebe zu geben und zu bekommen” … lustig, dass ich mir gerade heute wieder mal Gedanken zu dem Thema gemacht habe! Salomo schreibt “Fürchte Gott und halte seine Gebote! Denn dass allein hat jeder Mensch nötig” (Kohelet/Prediger 12) … that´s it …

    Und “Liebe” … hier wird ein bekanntes Wort von jedem so verwendet, wie man es selber füllt … damit wird es doch irgendwie … irrelevant? Als Maßstab mein ich?

    • Hallo Theolunke, du hast völlig recht, dass heutzutage in der westlichen Welt das Wort Liebe allzu oft misbraucht wird. Ich beziehe mich auf den Sinn, den man aus den Beispielen von Jesus und Paulus https://lotharlorraine.wordpress.com/2013/08/23/the-greatness-of-the-apostle-paul-die-grose-des-apostels-paulus/ herauslesen kann.

      Kohelet: ich lehne die Irrtumslosigkeit der Bibel ab, nicht zuletzt weil die Autoren IN IHREN DAMALIGEN ABSICHTEN sich widersprechen. Diese Sicht in Bezug auf den Menschen, der für die Gebote erschaffen wäre, widerspricht den Lehren Christi.

      Übrigens, wenn man wirklich Kohelet glauben muss, dann muss man auch glauben, dass es KEIN Leben nach dem Tod gibt, denn es gilt als historisch gesichert, dass es eine seiner Grundüberzeugungen war.

      Wenn ich die Bibel als eine vom Himmel hergefallene Offenbarung Gottes verstehe, werde ich mich nicht selten sehr verärgern.
      Wenn ich sie aber als eine Ansammlung von menschlichen Gedanken über Gott ansehe, kann ich mich über deren Schönheit wundern.

      Liebe Grüsse.

      • Ich will ja niemanden verärgern – und ich sehe die Bibel NICHT als eine vom Himmel hergefallene Offenbarung Gottes🙂

        Und “Irrtumslosigkeit der Bibel” gilt nur solange ich sie auch im jeweiligen Kontext verstehe. DH wenn ein Autor aus dem Alten Testament SEINE Beobachtungen teilt oder die Geschichte eines Volkes im Nahen Osten geschildert wird, ist das nicht alles unbedingt eins zu eins Gottes “Wunsch” oder “Absicht” auch für unser Leben …🙂

  3. Wenn man davon abkommt, Liebe, Familie und Beziehungen als Basis der Gesellschaft zu betrachten und diesen Begrifflichkeiten dadurch eine Verantwortung zu übertragen, die sie überfordern muss, dann wird man auch einsehen, dass die Art der Liebe und der Beziehung völlig irrelevant ist, solange sie im Konsens geschieht. Einzelfälle, bei denen Abhängigkeits- oder Machtverhältnisse mit hineinspielen, wie bei der Pädophilie, seien hier ausdrücklich ausgenommen, da sie nicht auf der Basis von Gleichberechtigung vorkommen.
    Warum muss die Liebe zu EINER anderen Person das Fundament erfüllten menschlichen Lebens sein? Warum nicht die Liebe zu kreativen Schaffen, zur Natur, zu was auch immer, und weil’s Spaß macht, vögelt man eben noch ein bisschen rum, nonexklusiv, aber ehrlich und freudvoll?
    Letztlich mag in der Bibel manch Kluges und Schönes enthalten sein, als Moralstifterin ist dieses sich dauerwidersprechende Buch doch nun wirklich nicht mehr zweckmäßig.
    Und warum setzte sich der christlich Kult in der jüdischen Gemeinde gegenüber anderen Propheten durch? Da glaube ich doch deutlich eher einfach an Glück oder Zufall, als an irgendwas Übersinnliches? Zudem ist die Heilsbotschaft vom Platz im Paradies schonmal auch ein schönes Pfrund, mit dem man wuchern kann.

    • Hallo Contraspirit, vielen Dank für deine Bemerkungen.

      “Wenn man davon abkommt, Liebe, Familie und Beziehungen als Basis der Gesellschaft zu betrachten und diesen Begrifflichkeiten dadurch eine Verantwortung zu übertragen, die sie überfordern muss, dann wird man auch einsehen, dass die Art der Liebe und der Beziehung völlig irrelevant ist, solange sie im Konsens geschieht. Einzelfälle, bei denen Abhängigkeits- oder Machtverhältnisse mit hineinspielen, wie bei der Pädophilie, seien hier ausdrücklich ausgenommen, da sie nicht auf der Basis von Gleichberechtigung vorkommen.
      Warum muss die Liebe zu EINER anderen Person das Fundament erfüllten menschlichen Lebens sein? Warum nicht die Liebe zu kreativen Schaffen, zur Natur, zu was auch immer, und weil’s Spaß macht, vögelt man eben noch ein bisschen rum, nonexklusiv, aber ehrlich und freudvoll?”

      Dies hängt davon ab, was definiert, was richtig und was falsch ist. Ich denke, dass die Bibel menschliche Gedanken über Gott enthält, und deshalb ist es kein Wunder, dass man daraus keine übereinstimmende Ethik ableiten kann.

      Dennoch war für Jesus die Liebe die Grundlage von allem.

      Natürlich bin ich einverstanden, dass die Liebe zu einer Person NICHT das Fundament erfüllten Menschlichen Lebens ist. Es gibt ja viele Menschen, die single geblieben sind, und dennoch auf eine wundervolle Weise ihren Mitmenschen Liebe gezeigt haben.
      Jesus war ein, für Christen das, perfekte Beispiel dafür.

      Aber ich sehe nicht ein, wie überall herumzuschlafen zur Entwicklung einer liebevollen Persönlichkeit beitragen kann.

      “Und warum setzte sich der christlich Kult in der jüdischen Gemeinde gegenüber anderen Propheten durch? Da glaube ich doch deutlich eher einfach an Glück oder Zufall, als an irgendwas Übersinnliches? ”

      In meinem letzten Post über Jesus gehe ich genau auf diese Behauptung ein, der christliche Glaube könne auf einen bloßen Zufall zurückgeführt werden.
      Das Göttliche schließt natürliche Prozesse gar nicht aus aber letztendlich hängen solche Schlussfolgerungen von der eigenen Weltanschauung ab.

      Jeder, der Gott lieben will, wird die Ewigkeit mit ihm verbringen. Alles kommt auf die Wahl der Person auf.

      Liebe Grüsse.

  4. @Contraspirit,

    Und warum setzte sich der christlich Kult in der jüdischen Gemeinde gegenüber anderen Propheten durch? Da glaube ich doch deutlich eher einfach an Glück oder Zufall, als an irgendwas Übersinnliches?

    Mir scheint da ist ein Widerspruch in Deinem Denken.
    – Du fragst “Warum”, suchst also eine Erklärung.
    – Gäbe es eine für Dich nachvollziehbare Erklärung, dann hieße dass, es gäbe innerweltliche Faktoren, auf die man das “Durchsetzen” zurückführen kann. Dann wäre es aber nicht mehr notwendig, “irgenewas Übersinnliches” hinzuzuziehen.
    Vielleicht sagst Du mal, welche Art von Indizien für “Übersinnliches” Du überhaupt akzeptieren würdest? Woran könntest Du persönlich erkennen, dass Gott etwas getan hat?

    • Hallo Roderich, vielen Dank für deine Gegenfrage :=)

      Ich denke, dass man einem Atheisten nicht dadurch die Existenz Gottes zeigen kann, denn natürliche Vorgänge können immer betrachtet oder erfunden werden.
      Und Gott kann sehr wohl durch natürliche Prozesse wirken.

      Meiner Meinung nach sollte man seine eigene Theologie eher so aufbauen:

      1) der Materialismus ist falsch (was ich in mehreren Posten schon gezeigt haben)

      2) man darf sehr wohl auf die Existenz Gottes hoffen

      3) als größtes Wesen muss Gott perfekt sein

      4) von all den Religionen ist es am wahrscheinlichsten, dass ein perfektes Gott sich letzten Endes durch das Leben, Tod und Auferstehung von Jesus von Nazareth offenbart hat

      Diese Schritte sind keineswegs für jeden Menschen selbstverständlich, deswegen verstehe ich den christlichen Glauben als eine Hoffnung.

      Liebe Grüsse aus Lothringen.

  5. Meines Erachtens wäre es besser die Sachlage erstmal weiter erläutern, bevor die Wertung erfolgt. Vielleicht braucht ihr das auch nicht, weil es euch sehr geläufig ist.

    Heterosexuelle One Night Stands kann ich mir nur als Phase vorstellen, aber doch nicht als langfristige Perspektive, immer unruhig leben ohne Konstante. Allerdings weiss ich aus meinem Bekanntenkreis, das es bei homosexuellen One Night Stands kaum Berührungsängste gibt, es wird ganz klar über das Internet kommuniziert was gewünscht wird und welche Bedürfnisse es gibt. Dates werden in Minuten beschlossen und kurze Zeit später findet das Treffen statt. So wie ich es in meinem Bekanntenkreis gehört habe gibt es fast was konstantes und keiner wird ausgenutzt.

    Polygamie bedeutet das ein Mann mehrere Frauen heiratet, bei polyamoren beziehungen sind auch andere Konstellationen möglich. Ich lebe in einer polyamoren Beziehung mit meiner Frau und meinem Motorrad. Ich bin sehr introvertiert und als wir nach der Heirat zusammengezogen sind und ich meine Freiräume gesucht habe, hing der Haussegen jahrelang schief. In der heutigen Zeit herscht ein enormer Stress und ob eine jahrelange Belastung zuhause überhaupt noch möglich ist, bezweifel ich stark.

    Deswegen kann ich mir wirklich vorstellen, das polyamore Beziehungen könnten für manche Menschen, beispielsweise für welche die nur 2 Tage die Woche Nähe vertragen, die einzige Möglichkeit darstellen Liebe zu schenken und zu geben.

  6. Lothar, you once again have not established that homosexual marriage is harmful for society.

    Consider this: I consider using artificial contraception sinful, as it contradicts natural law, which I believe is the only moral theory that actually properly identifies WHY something is good or bad. People I talk to think this is weird, but certainly not bigoted. So why is thinking that anal sex is immoral bigoted?

    Also, I’m against homosexual marriage because I think it undermines the traditional family. Do you think that children deserve to grow up with a mother and father?

  7. “As a Christian, I think that one of the main purposes of life consists of growing in one’s ability to give and receive love.” Love this quote! Well said! I agree with everything you’ve written here with nothing to add except the gratitude to you for putting your thoughts and observations in words to share with the world! Thank you for this post… an act of love for sure! ❤️Ann ‘Not Just A Blonde’

  8. In America, among young people, especially on college campuses, the ONS is now labeled “Hooking Up”. The idea is to have sex “without strings attached”. I’m not sure that this practice leads to a healthy view of sexuality. First of all, there are real possible consequences, such as unintended pregnancies and sexually transmitted diseases. Second of all, it is important to engage with the whole person in order to develop a long-term commitment. Young people need tools to help them learn how to cultivate mature relationships. I don’t know if “hooking up” is immoral between consenting adults. But I do not believe, over the long term, that such activity is helpful in learning how to love unconditionally. I do not think love and sex are interchangeable. I try to see things outside of my Christian point of view because there are lots of people who are not religious at all, and I believe we need to look at secular arguments when we deal with what we ourselves see as “moral” or “immoral”. In that sense, what allows for the proper development of the whole person ought to be looked at.

    Polygamy is more complex, and deserves to be presented as a topic in and of itself.

    A good blog post, and great comments, too! Peace to all here.

  9. I agree with your assessment that one night stands and polygamy are not desirable. One night stands lead to the practice of sex without love and promiscuity which are not ideal forms of sexual practice, they hurt people. Polygamy is unfair to the original partner and hurts both. Whereas homosexuality in itself is not harmful to anyone.

    • One night stands lead to the practice of sex without love and promiscuity which are not ideal forms of sexual practice, they hurt people.

      How does sex without love hurt anyone? Or, for that matter, promiscuity?

      Polygamy is unfair to the original partner and hurts both.

      How? What if the original partner is quite alright with it? Where is this ‘harm’?

      Whereas homosexuality in itself is not harmful to anyone.

      Homosexuality != same-sex sexual behavior. And if we’re talking ‘ideal forms’, then said sexual behavior is obviously harmful – it’s less than ideal.

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