Die zentrale Botschaft von Jesus

English version: the central teaching of Jesus. Feel free to comment there at any time!

Wie ich früher darauf hingewiesen habe, haben christliche Fundamentalisten und ehemalige Fundamentalisten, die sich in militante Atheisten verwandelt haben, eine sehr ähnliche Sicht der Bibel bezüglich ihrer Moralität und Theologie.

Jedes Gott zugeschriebene Gebot sei mit allen anderen völlig im Einklang und die Wahrheit des Christentums (oder vom Gottes moralischen Charakter)  stehe und fälle mit der Gültigkeit der kleinsten göttlichen Anordnung.

Aber wie sah Jesus diese Dinge an?

36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?

37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.

38 Dies ist das höchste und größte Gebot.

39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).

40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Matthäus 22:36-40

Jesus sagte nicht zum fragenden Menschen:

„Du sollst deine ungehorsamen Kinder steinigen.“ oder

„Narr! Wie wagst du es, mir eine solche dumme Frage zu stellen? Jedes Gebot ist genauso wichtig!“

Aber er sagte, dass das gesamte jüdische Gesetz auf die Liebe für Gott und die Liebe für seinen Nächsten wie für sich selbst zurückgeführt werden kann.

Und die Bergpredigt verdeutlicht, dass auch unsere Feinden zu unseren Nächsten gehören.

Der Ausdruck “Das andere aber ist dem gleich“ ist besonders faszinierend.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Jesus meinte, dass der reinste Weg zur Gottesliebe die Liebe für alle Menschen ist, die nach seinem Ebenbild erschufen wurden.

Dieser Aspekt ist besonders sichtbar in einer von Jesus Beschreibungen des jüngsten Tags:

31 Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Stuhl seiner Herrlichkeit, 32 und werden vor ihm alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zu seiner Linken
34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt. Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt.  36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.
37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist? oder durstig und haben dich getränkt? 38 Wann haben wir dich als einen Gast gesehen und beherbergt? oder nackt und dich bekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getränkt. 43 Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet. Ich bin krank und gefangen gewesen, und ihr habt mich nicht besucht.
44 Da werden sie ihm antworten und sagen: HERR, wann haben wir dich gesehen hungrig oder durstig oder als einen Gast oder nackt oder krank oder gefangen und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Matthäus 25:31 – 25:46

Diese Passage klingt ganz bestimmt hart, aber sie zeigt, dass sich alles um die Liebe dreht: Ungläubiger, die arme Menschen geliebt haben werden in die Gegenwart des Herrn aufgerufen, während Gläubiger, die ihre Bedürfnisse ignoriert haben, aus Seiner Gegenwart herausgetrieben werden.

Nun müssen wir uns mit einem betrübenden Text befassen:

18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.5

19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

Matthäus 5:18-19

Es ist sehr einfach, Gebote in der Thora zu finden, die nicht nur daran scheitern, die Liebe zu fördern sondern auch ganz das Gegenteil bewirken.

Anscheinend war es Jesus wohl bewusst, als er sagte:

38 Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: “Auge um Auge, Zahn um Zahn.” 39 Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar40 Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel. 41 Und so dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei. 42

Matthäus 5:38-42

So wenn er wirklich wortwörtlich meinte, dass wir wortwörtlich dem Gesetz gehorchen sollen war er wortwörtlich selbst-widersprüchlich.

Eine solche kognitive Dissonanz könnte vielleicht verständlich sein für einen Juden seiner Zeit, der nicht bereit war, die Gültigkeit von etwas zu verleugnen, das als eine göttliche Tradition angesehen wurde.

Aber ich bezweifle, dass Jesus sich in dieser Hinsicht selbst widersprochen hat. Ich glaube, dass er wirklich meinte, dass die Liebe die Grundlage von allem ist UND dass  das Gesetz in Ihm erfüllt wurde, vielleicht auf metaphorische Weise.

Ich habe immer noch große Schwierigkeiten, Jesus Einstellung bezüglich des Gesetzes zu begreifen.

Aber wir können ganz sicher sein, dass die Liebe das Fundament seiner gesamten Ethik war, sogar wenn er vielleicht kulturbedingt nicht willens war, die Inspiration des Gesetzes trotz der logischen Folgen seiner zentralen Lehre loszulassen.

My blog on Unidentified Aerial Phenomena (UAP) (Link Here). 

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