Das Bloggen als spirituelle Erfahrung

English version: Blogging as a spiritual experience

 

Ich habe vor mehreren Monaten begonnen, zu bloggen, nachdem mir bewusst war, dass es gut wäre, manche der vielen durch meinen Geist wandernden Gedanken nieder zu schreiben.

Trotz ihrer vorläufigen und sich weiterentwickelnden Natur habe ich die Hoffnung, dass sie für andere Menschen nützlich sein können, die sich mit ähnlichen Problemen befassen und damit ringen.

Ich werde zutiefst von der Tatsache betrübt, dass legitime Debatten und Diskussionen zwischen Christen und Atheisten in rhetorische Tricks, Beschimpfungen und Schikanieren entarten.

Seitdem ich mit dem Bloggen und Kommentieren angefangen habe bin ich mit sehr feindlichen Personen aus beiden Extremen der politischen und religiösen Spektren konfrontiert worden, wobei selbstverständlich ihre Feindseligkeit manchmal meinen eigenen Fehlern entstammte.

 

Ich habe nach und nach bemerkt, dass es eine wunderbare Gelegenheit darstellt, eines der schwersten Gebote von Christus zu befolgen, nämlich seinen Feind wie sich selbst zu lieben.

 

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Ich habe keine wirkliche Feinde in meinem realen Leben, und ich begegne (zurzeit) kaum Menschen, die mir irgendwelches feindliches Verhalten zeigen. Die Dinge sehen wirklich anders aus im Internetz, wo viele Leute sich erlauben, aggressiv, herab fallend und hasserfüllt zu sein, ohne persönliche Folgen befürchten zu müssen, da sie vom Schleier der Anonymität beschützt werden.

 

An diesem Punkt ist es recht verlockend, darauf mit den selben Methoden zu antworten.

Als Christ ist es lebensnotwendig, sich dann zu fragen, wie man die andere Person lieben kann, ihrem Fehlverhalten zum Trotz, das heisst, wie man nach ihrem Wohl streben kann, obwohl sein inneres Wesen voller Wut ist.

 

Eine Zurechtweisung und die Verwendung von Ironie können manchmal in Ordnung sein aber NIE mit dem Ziel, die Person seelisch zu zerstören.

 

All diese Interneterfahrungen zeigen mir, dass ich in dieser Hinsicht noch viele Fortschritte zu erzielen habe.  Aber es kann ein wundervoller Weg sein, um immer liebender und mitfühlender zu werden.

Und wie der Apostel Paulus sagen würde: “Wenn ich die besten Argumente der Welt besitze aber es mir die Liebe fehlt, dann bin ich nichts…”

 

 

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My other blog on Unidentified Aerial Phenomena (UAP)

 

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