Schöpfungswiki

(An English version comes soon!)

Für alle von uns, die an Randgruppen interessiert sind, bietet CreatioWiki eine sehr wertvolle Ressource.

Als naturwissenschaftliche Quelle ist es natürlich sehr dubiös, aber es liefert uns tiefe Einsichten in den Geist von Kreationnisten.

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Ich mag besonders diesen Teil über den Evolutionismus:

Herausforderungen an den Evolutionismus

Kreationisten stellen Evolutionismus häufig aufgrund der folgenden Ideen in Frage:

  • Evolutionismus existierte mehr als 2000 Jahre vor Darwin, in den Schriften von Anaximander, Epicur, Lucretius und den Atomisten, sowie in der Philosophie. Es ist daher keie “neue und wissenschaftliche Entwicklung”, sondern das Wiederaufleben sehr alter und spekulativer heidnischer Ideen.
  • Die primären Grundsätze des Evolutionismus sind metaphysisch, anstatt wissenschaftlich. Damit eine Idee wissenschaftlich ist, muss sie testbar sein. Der heutige Evolutionismus geht von der Abwesenheit jeglicher göttlicher Eingriffe in den Ursprung des Lebens aus, aber diese Abwesenheit kann nicht bewiesen oder getestet werden. Dementsprechend, auch wenn es vorstellbar ist, handelt es sich nicht um Wissenschaft, sondern um metaphysische Spekulation.
  • Insoweit sie testbar sind, erwiesen sich die Vorraussagen des Evolutionismus als Fehlschläge. Die gefundenen Fossilien liefern nicht die Übergangsformen, die gemeinsame Vorfahren bestätigen würden. Die geologischen Funde passen besser zum Katastrophismus als zum Uniformitarismus. Der Ursprung des Lebens selbst wurde bisher durch keinen anderen Weg als einen intelligenten, schöpferischen Akt erklärt.
  • Evolutionisten weisen typischerweise auf all die märchenhaften Ansichten von religiösen Ideologisten. Während sie religiöse Sichtweisen auf kindliche Bildung zurückführen, sprechen sie ihren Opponenten jegliche wissenschaftliche Herangehensweise ab und attackieren sie häufig, anstatt ihre Position mit Fakten und Beweisen zu unterstützen.

Über das angebliche wissenschaftliche Vorwissen der Bibel behaupten sie (unter anderem):

Die Bibel und wie Löwen ihre Beute töten

Bis vor kurzem glaubten Zooologen, dass Löwen ihre Beute dadurch töten, dass sie ihr den Nacken durchbeißen oder diesen durch einen Pfotenhieb brechen.[54] 1972 beobachtete George B. Schaller jedoch selbst Löwen über 3 Jahre lang für insgesamt mehr als 2900 Stunden. Er untersuchte zudem die Beute, um herauszufinden, woran sie starb.

Die Bibel besagt:

Der Löwe raubte genug für seine Jungen und würgte für seine Löwinnen. Seine Höhlen füllte er mit Raub und seine Wohnung mit dem, was er zerrissen hatte. Nahum 2:13

Die wörtliche Übersetzung beschreibt die Tötungsmethode als “erwürgen”.[54] Schaller beobachtete:

Sie (die Löwen) schleichen sich heran, stürzen sich auf die Beute, schlagen eine Flanke, reißen das Tier zu Boden und töten es dann langsam durch erwürgen. (Reader’s Digest, June, 1978)

Der Nacken der Beute wird dabei nicht gebrochen.[54] Heute ist dies unter Zoologen weitbekannt.

Da aber Heimschulen in der BRD verboten sind, bezweifle ich, dass ein solches Werkzeug wirksam sein kann, Kinder von Fundamentalisten vor den Gefahren der Evolutionstheorie zu schützen.

Ich hoffe wirklich, dass sie das schliesslich nicht mehr als Bedrohung für ihren Glauben ansehen werden. Der Kreationnismus ist zweifelsohne einer der Hauptgründe, warum Menschen den Christlichen Glauben aufgeben.

 

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